Utricularia

Allgemeines:

Utricularia ist die mit über 200 verschiedenen Arten die wohl größte Karnivorengattung. Die verschiedenen Arten findet man im Wasser (aquatisch), auf sehr feuchten bis feuchten Böden (halbaquatisch und terrestrisch) und auch in Regionen, wo die Böden von Zeit zu Zeit  austrocknen können. Des weiteren findet man sie auch in epiphytischer Form, dabei wächst Sie an Bäumen oder an anderen Pflanzen. Utricularien haben Saugfallen, welche kleine Fangbläschen besitzen, mit deren Hilfe sie ihre Beute fangen. An den Fangbläschen befinden sich kleine Berührungshärchen, welche als Sensor dienen. Werden sie berührt schlägt sofort eine Klappe in das Innere der Fangblase und erzeugt somit einen Unterdruck. Dadurch werden die zumeist sehr kleinen Tierchen in die Fangblase gesaugt und in ihr verdaut.

Licht:

Utricularia sollte hell kultiviert werden dabei, sollte dauerhafte, volle Sonneneinstrahlung vermieden werden. Mit Kunstlicht, welches Utricularien sehr gut vertragen kann uneingeschränkt kultiviert werden.

Substrat:

Als gutes Pflanzensubstrat hat sich eine Mischung aus Torf, Sand und Perliten bewehrt. Das Substrat sollte mit Ausnahme der epiphytischen Arten immer ausreichend feucht gehalten werden, ganz besonders bei den halbaquatischen Arten. Für die im Wasser lebenden Arten wie z.B. Utricularia vulgaris sollte man stets Regenwasser verwenden. Der PH – Wert sollte dabei nicht unter 6 absinken.

Temperatur:

Utricularia kann man das ganze Jahr über bei einer Temperatur von ca. 20 – 25°C kultivieren. Winterharte, aquatische Arten  bilden in den Herbstmonaten Winterknospen aus und sinken auf den Grund des Gewässers ab. Im Frühjahr steigen diese wieder auf und treiben wieder neu aus.

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